Di. 4. September, 18:30 – 20:00 Uhr
Fr. 9. September, 15:00 – 16:30 Uhr
Die Feier des Alltäglichen
Kunstvortrag und Museumsbesuch

Um 1960 veränderte sich die bildende Kunst von Grund auf. Neue Werkbegriffe wurden definiert und in die Tat umgesetzt. Gewöhnliche Alltagsgegenstände hielten Einzug in die Kunst. Auch das Selbstverständnis der Künstler und Künstlerinnen wandelte sich und entfernte sich vom überholten Begriff des Genies. Man wollte nichts Geringeres als Kunst und Leben miteinander verschmelzen. Man entdeckte Schwitters wieder, Dada und die Kunst Marcel Duchamps, das Tafelbild dagegen galt als erledigt. In einem Einführungsvortrag im Kulturbüro Südstadt und anschließenden Besuch im Sprengel Museum Hannover machen wir uns auf den Weg, diese Entwicklung anhand ausgewählter Beispiele des „Nouveau Réalisme“ nachzuvollziehen.

Leitung: Anette Walz (Künstlerin und Kunstvermittlerin)
Orte: Kulturbüro Südstadt und Sprengel Museum Hannover
Beitrag: 14,– Euro (inkl. Museumsbesuch)

Anmeldung erforderlich!

Foto: Herling/ Gwose/ Werner
Sprengel Museum Hannover